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Wärme und Strom erzeugen

Das Prinzip Kraft-Wärme-Kopplung

Über 25 000 Immobilieneigentümern haben sich in den vergangenen fünfzehn Jahren für das Kraft-Wärme-Kopplungssystem entschieden. Das Heizsystem ist das erfolgreichste seiner Art.  Die Anlage erzeugt Strom und stellt zugleich Wärme für Heizung und Brauchwasser bereit. Für gewöhnlich setzt ein Motor Räder in Bewegung. Bei der KWK sind es Zahnräder, die mit einem kleinen Kraftwerk in Form eines Dynamos gekoppelt sind. Daher rührt der Begriff Kraft-Wärme-Kopplung. Der Verbrennungsmotor treibt den Strom erzeugenden Generator an. Die entstehende Wärme überträgt der Wärmetauscher auf den hauseigenen Wasserkreislauf.

Die KWK Anlage rechnet sich ökonomisch und ökologisch. Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht im Durchschnitt 4 000 kWh Strom im Jahr. Das Kraft-Wärme-Kopplungssystem produziert bis zu 44 000 kWh Strom jährlich. „Der Vorgang lohnt sich für das Klima und den Geldbeutel: Im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Wärme und Strom verbraucht die KWK ein Drittel weniger Primärenergie und produziert 50 Prozent weniger CO2. Den Überschuss an Strom verkaufen KWK-Besitzer dem Energieversorger.

Für jede erzeugte Kilowattstunde erhalten KWK-Betreiber einen Bonus von 5,11 Cent gemäß KWK-Gesetz – unabhängig davon, ob der Strom an Ort und Stelle verbraucht oder eingespeist wird. Die Förderbank KfW fördert die Heizanlage. Die KWK Formel „Wärme & Strom statt CO2“ bringt Bestnoten im Energieausweis und verleiht dem Gebäude den Status eines Niedrigenergiehauses